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Bürkert stellt neuen MFC / MFM Typ 8741 für Gase in Industrieprozessen vor

Die neue Geräteplattform EDIP (Efficient Device Integration Platform) von Bürkert bietet eine effiziente Möglichkeit, mehrere Sensor-Aktor-Module, beispielsweise die neuen Massendurchflussregler bzw. -messer der 874X-Serie, über eine übergeordnete System-Steuereinheit in ein Industrial Ethernet Netzwerk einzubinden. Die neue Produktserie ist Teil der auf der Hannover Messe 2014 von Bürkert vorgestellten Kampagne „Inspiring Answers“, die wegweisende Innovationen in der Fluidtechnik präsentiert.

Beim neuen Mass Flow Controller (MFC) / Mass Flow Meter (MFM) Typ 8741 hat Bürkert steuerungsrelevante Elemente herausgelöst. Diese Steuerungsaufgaben übernimmt eine übergeordnete Steuerung, welche Sensor-Aktor-Module (SAM) wie Mass Flow Controller über einen Systembus anspricht. Die SAMs sind mit einer Schnittstelle für den proprietären Bürkert-System-Bus (büS) ausgestattet. Enthielt bisher jeder MFC/MFM eigene Steuerungshardware, kommt jetzt die Systemsteuereinheit (SCU) Typ ME2X zum Einsatz. Diese kann bis zu 16 Regelkreise (z.B. SAMs) auf einmal kontrollieren und fungiert als Gateway zwischen Industrial Ethernet und dem büS. Damit kann die Feldgeräteebene direkt an Industrial Ethernet angebunden werden. büS basiert auf CANopen, arbeitet jedoch mit Autoadressierung und ohne einen Master im System. Ist in der Kundenanwendung bereits ein CAN-Bus vorhanden, kann mit einem Kippschalter am Gerät von büS zu CANopen umgeschaltet werden. Die Verlagerung der Steuerungshardware von den MFC/MFM in die SCU macht sich besonders in Anwendungen mit vielen Regelkreisen bezahlt. Nicht nur die vereinfachten Durchflussregler/ -messer, sondern auch die Reduktion auf eine einzige Ethernet-Schnittstelle in der zentralen Steuereinheit tragen zur einfachen Implementierung und hohen Effizienz der Anlage bei.

Typ 8741 ist für die direkte Durchflussmessung in Gasen mit MEMS-Technologie ausgestattet und für Nenndurchflüsse von 0,01 Nl/min bis 80 Nl/min (bezgl. Stickstoff) ausgelegt. Er überzeugt durch hohe Genauigkeit, schnelle Reaktionszeiten und exzellente Wiederholgenauigkeit. Im Prozess erreicht er sehr kurze Ausregelzeiten. Alle Geräte vom Typ 8741 sind in einem stabilen Polycarbonat-Gehäuse untergebracht, das auf dem fluidischen Grundblock aus Aluminium oder Edelstahl sitzt. Für den unkomplizierten elektrischen Anschluss sorgt ein 4-poliger Klemmblock.

Die zentrale Steuereinheit (SCU) Typ ME2X ist modular konzipiert. Das Gateway-Modul ME23 wird neben den büS-Input und büS-Output-Modulen ME29 auf eine gemeinsame Backplane, die Hutschienenmontage erlaubt, montiert. Optional können I/O-Module vom Typ ME24 in die SCU integriert werden. Zwei RJ45 Steckverbinder stellen die Verbindung zum Ethernet her, ein Mini-USB-Port dient dem werksseitigen Service. Die Parametrierung und Diagnose der Komponenten erfolgt über die Software Bürkert Communicator und den als Zubehör erhältlichen büS Stick. Als Teil der neuen Geräteplattform EDIP ermöglicht dies eine komfortable Prozesskontrolle. Ein weiteres Highlight ist die User-f(x)-Funktion, die aus dem Bürkert Communicator gestartet wird. Sie ermöglicht die schnelle und einfache Programmierung kundenspezifischer Systemsteuerungen. Von der SCU eingelesene Signale (z.B. über ein I/O-Modul ME24) können dabei mit verarbeitet werden. Das bekannteste Beispiel für den Einsatz einer solchen Steuerung ist das Einstellen von erforderlichen Gasmischungen. Bürkert’s Massendurchflussregler (MFC) für Gase werden in industriellen Prozessen, z.B. zur Produktion von Metall- oder Glasbauteilen, eingesetzt, bei denen meist inerte, reaktive oder brennbare Gase sehr wiederholgenau dosiert werden.

Ein Gesamtsystem aus SCU-Steuerung und den neuen kompakten MFCs überzeugt besonders durch effiziente Ethernetanbindung und eine einfache, aber mächtige integrierte Software.

Überzeugen Sie sich selbst und besuchen Sie uns auf der Hannover Messe 2015: Halle 9, Stand G16.